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Mittwoch, 27. Januar 2010

Krankenversicherung für Existenzgründer
Von gruender10, 09:07

In Deutschland gilt eine generelle Krankenversicherungspflicht. Existenzgründer und Jungunternehmer können zwischen der gesetzlichen oder der privaten Krankenversicherung wählen. Um die passende Wahl zu treffen, sollten bei beiden Möglichkeiten Vor-und Nachteile abgewogen werden. Krankenversicherung in der gesetzlichen Krankenkasse Existenzgründer können sich bei Erfüllung der Vorversicherungszeit in der gesetzlichen Krankenversicherung freiwillig versichern lassen. Der Beitrag ist bedingt vom Einkommen. Um diesen zu berechnen, muss der Existenzgründer sein Einkommen mit einschlägigen Nachweisen bestätigen. Zu Beginn der Versicherungszeit wird dagegen das Einkommen in aller Regel geschätzt und der Beitrag provisorisch errechnet. Existenzgründer kriegen ferner einen vergünstigten Beitrag, wenn ihr Einkommen eine festgesetzte Grenze nicht übersteigt. Auch bei Erhalt eines Gründungszuschusses gilt die Ermäßigungsregelung. Die Leistungen der GKV tragen die Verhütung, Früherkennung und Behandlung von Krankheiten. In der gesetzlichen Krankenversicherung besteht in der Gesamtheit ein Sachleistungsanspruch für Versicherte. Die medizinische Inanspruchnahme erfolgt abgesehen von Zuzahlungen bargeldlos, überwiegend durch die Versichertenkarte. Vorteilhaft gegenüber der privaten Krankenversicherung ist die freie Mitversicherung von Familienmitgliedern. Krankenversicherung in der privaten Krankenkasse Eine Alternative zur freiwilligen Krankenversicherung ist die private Variante. Der Beitrag errechnet sich nach Alter, dem Gesundheitszustand sowie dem gewünschten Leistungsumfang. Das Einkommen ist bei der Beitragsberechnung ohne Bedeutung. Eine private Krankenversicherung ist insbesondere günstig für gesunde und junge Versicherte. Von privaten Krankenkassen werden spezifische Leistungen geboten, welche nach eigenen Wünschen optimiert oder vermindert werden können. Zu Beginn der Selbständigkeit achten Existenzgründer gewiss gerade auf ihre Kosten. Aus diesem Grund profitieren sie von gesonderten Einsteiger- Tarifen, welche allein die Grundversorgung beinhalten. Familienmitglieder müssen separat versichert werden. Gegenüber Ärzten, Kliniken und Apotheken treten privat Krankenversicherte selbst als Vertragspartner auf. Die Rechnung über die medizinische Versorgung wird an den Versicherten ausgestellt. Die Kostenerstattung wird danach direkt mit der Krankenversicherung geregelt. Bei der Entscheidung für die beste Krankenversicherung für Existenzgründer ist zu beachten, dass für privat Versicherte eine Rückkehr in die gesetzliche Krankenkasse vielmals nur schwierig möglich ist. Dies ist trotzdem der Fall bei Verlust der Arbeitsstelle oder Aufnahme einer versicherungspflichtigen Beschäftigung.

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